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Wie kann ich meine Mitarbeiter binden?

Damit das Onboarding funktioniert, muss der Mitarbeiter emotional involviert sein.

Zu wenig Emotion:
Mitarbeiter fühlt sich nicht gebunden.

Zu hohe Emotion:
Mitarbeiter läuft Gefahr auszubrennen“
Yerkes-Dodson-Gesetz

Die Mitarbeiterbindung ist eine der wichtigsten Aufgaben der HR-Abteilung. Nachdem die Mitarbeiterin erfolgreich im Prozess der Personalauswahl eingestellt worden ist, also ihre Kompetenzen, ihr Verhalten, ihre Motive und ihre emotionale Intelligenz mit dem Sollprofil der Position weitestgehend übereinstimmen, folgt nun die Phase des Onboardings.

Entscheidend für eine nachhaltige Mitarbeiterbindung ist, dass die Mitarbeiterin emotional involviert ist. Nach dem Yerkes-Dodson-Gesetz braucht es ein mittleres Erregungsniveau, damit etwas für uns Menschen relevant wird. Ist das Erregungsniveau zu niedrig, sind wir gelangweilt beziehungsweise nicht involviert. Ein Arbeitsplatzwechsel fällt in diesem Fall dem Mitarbeiter leicht. Sobald ein besseres Angebot kommt, ist er auf dem Sprung. Ist das Erregungsniveau zu hoch, kann der Mitarbeiter, über einen längeren Zeitraum gesehen, ausbrennen. Er ist einem fortwährenden Stress ausgesetzt, was sich negativ auf seine Gesundheit auswirken kann. In diesem Fall geht ein Mitarbeiter über seine Grenzen, indem er versucht, sich anders zu verhalten als es seiner Natur entspricht. Um einen Mitarbeiter langfristig zu binden, ist ein zu hohes Erregungsniveau daher hinderlich beziehungsweise gesundheitsgefährdend.

INSIGHTS MDI® zeigt Ihnen, ob ein Mitarbeiter möglicherweise ein zu hohes Erregungsniveau hat (in der Verhaltensanalyse im Vergleich Basis-Stil versus Adaptierter Stil und in der EQ-Analyse in der Kategorie Selbstregulierung) oder ein zu niedriges (Motivatoren und EQ). Ganz wichtig ist es in der Personalauswahl beziehungsweise beim Definieren des Sollprofils herauszuarbeiten, welche Motivatoren durch die Jobposition belohnt werden. Wenn das intrinsische Motivationssystem eines Mitarbeiters durch seine täglichen Aufgaben ausgelöst wird, ist seine Zufriedenheit mit dem Job und mit dem Unternehmen deutlich erhöht, so dass er sich dem Unternehmen verbunden fühlt.

Wichtig für die Mitarbeiterbindung ist auch der Führungsstil der Führungskraft. Hat die Führungskraft Kenntnis von den Motivatoren ihres Teams, kann sie Arbeitsaufträge so delegieren, dass eine hohe Motivation bei den Teammitgliedern auch langfristig erhalten bleibt.

Personalentwicklung_Mitarbeiterbindung_Yerkes-Dodson_Gesetz-